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— Irazú und Spukhaus 5

Hallo Freunde des geliebten Austauschsports,
der erste Ausflug mit meiner Gastfamilie ging zum Vulkan Irazú, und danach noch auf eine alte Farm bzw. Krankenhaus, in dem es angeblich spukt! Mal sehen!

Naturwunder Irazú –
und was daraus geworden ist

Nach ausgiebigem Tortilla-Frühstück machen wir, Walter, Flor, Gastmama, und fünf andere Familienmitglieder auf den Weg in Richtung Irazú.

Der Weg ist das Ziel

Man muss dazu sagen das Motto: „Der Weg ist das Ziel!“ wird hier in Costa Rica auf extreme Weise verwendet. Man hält alle fünf Meter an, sei es, weil ein Obststand da ist, weil die Cousine drittten Grades anruft, oder sogar weil man einfach nur dem Polizisten an der Ecke Hallo sagt – man stoppt… einfach wegen allem.

Nach 30 Minuten Fahrt und 1 Stunde irgendwo anhalten ist man dann da:
Nationalpark Irazú!
Man fährt noch ein kleines Stück, geniest die wundervolle Aussicht auf Cartago und San Jose, und geht dann an den Vulkan.
Man kommt in Richtung Hauptkrater auf einem gut gepflasterten Weg, um sich dann auf die Brüstung über dem Krater zu stellen und den Kratersee zu betrachten… ein wunderbares Blau!

Foto: Timo Bohlig

Hinter einem erstreckt sich eine Art schwarze Sandfäche und in der Mitte… Gras und Wasser.

Foto: Timo Bohlig
Foto: Timo Bohlig

Wenn man dieses kleine Paradies betritt, ist es wie wenn man durch den Kleiderschrank nach Narnia geht, aus einem eintönigen windig-kaltem Bereich in einen fast bunten, ein wenig unreal wirkenden warmen Teil. Das Wasser ist warm, fast schon heiß, und in Kombination mit den tropischen Bergblumen erzeugt es einen seltsam angenehmen Duft!

Doch viel mehr als dieses Naturwunder gibt es dort auch nicht mehr zu sehen, bis auf den fast schon sehenswerten Souvenirshop!

Spuk-Krankenhaus

Es wird früher Nachmittag, nicht gerade die Gruselzeit, aber egal. Für sündhaft teure 1.20€ (umgerechnet) kommt man von 8 bis 16 Uhr auf die Gruselfarm.
Das Ganze ist ein ziemlich kaputter Häuserkomplex mit Unmengen an Graffiti und einem Spielplatz, der mittags um 14 Uhr nicht wirklich gruselig anmutet.

[Hipstamatic-Foto]
[Foto][Foto]

Doch die komplette Anlage zeigt sich fotogen, nur gruselig ist irgendwie wenig.
Nur eine Sache, im Doctors Masion gibt es eine Wendeltreppe, unter der angeblich ein kleines Mädchen spukt, und ein Sprayer mit viel Talent hat hinter ein Fenster ein verdammt echt aussehendes Bild eines kleinen toten Mädchens gemacht. Aber wenn man das nicht weiß, sieht man sie vermutlich nicht. Im ersten Moment ist es echt shocking!!
Auf dem Rückweg pennt fast meine ganze Familie im Auto, aber ich halte weiter die Augen offen.

Fazit:
Der Besuch des Irazú und des Spuk-Krankenhauses hat sich auf jeden Fall sehr gelohnt!

[Weitere Fotos werden eventuell noch nachgereicht! Die Geschwindigkeit des Internet hier ist nicht mit dem in Deutschland zu vergleichen – es dauert und das Bearbeiten der Bilder dauert auch… und darum müsst auch Ihr, meine Leser, etwas warten!]

4 Kommentar(e)

  1. Gudrun

    Hallo, wir lesen mit Interesse deine Berichte, waren über die Schule etwas geschockt!? Liebe Grüße Gudrun und Wolfgang

    • Timo

      Schön!
      Ich betone es nochmal: andere Leute andere Sitten!

  2. Günter

    Du klingst ja ganz zufrieden. Es freut mich (uns), daß es Dir in Costa Rica gefällt und, daß Du mit Deiner Gastfamilie offensichtlich einen Glückstreffer gelandet hast. Ich hoffe, Deine guten Eindrücke sind „nachhaltig“. Bin sehr gespannt auf weitere Infos. Vielleicht können wir gelegentlich mal kurz übers Handy kontakten.

    • Timo

      Solang ihr hier mitlest könnt ihr nichts verpassen!!
      ;)

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